Batterieladegerät

Bei einem Batterieladegerät handelt es sich normalerweise um etwas, was der Verbraucher nur selten neu kauft – dementsprechend gering fällt hier das Allgemeinwissen aus. Wird im Bekanntenkreis gefragt, ob irgendjemand ein gutes Batterieladegerät empfehlen kann, läuft es meist nur auf ein Schulterzucken hinaus. Im folgenden Abschnitt wird daher geklärt, worauf es bei diesen Geräten ankommt und welche Fehler vermieden werden sollten.

Das Batterieladegerät im Alltag und Haushalt

Vorweg: Ganz schlichte Batterieladegeräte ohne besondere Zusatzfunktionen existieren überhaupt nicht mehr – zumindest in Deutschland. Alle namhaften Hersteller verbauen in ihren Modellen nicht nur die Möglichkeit Batterien wieder aufzuladen, sondern auch weitergehende Funktionen, die häufig Informationen über den Zustand der aufzuladenden Batterien anzeigen. Ein modernes Batterieladegerät kann beispielsweise nicht nur die betroffenen Akkus aufladen, sondern diese auch entladen – das ist beispielsweise dann nützlich, wenn Batterien entsorgt werden müssen. Aber auch dann, wenn vor dem erneuten Aufladen eines Akkus sichergestellt werden soll, dass die Einheit auch garantiert vollständig entleert ist.

Weiterhin bieten gute Batterieladegeräte auch die Möglichkeit Akkus zu pflegen, denn im Laufe der Zeit verlieren diese natürlich ihre Ladung - und ein zu häufiges Aufladen schadet ihnen ebenfalls. Aus diesen Gründen kann ein ordentliches Batterieladegerät eine Memory- oder Formier-Funktion nutzen.
Der sogenannte Memory-Effekt bei Akkus ist dafür verantwortlich, dass ladende Batterien nicht ihre volle Energiemenge aufnehmen können. Da dieser Effekt nicht wieder von selbst verfliegt, kann ein geeignetes Batterieladegerät den Akku wieder auf seinen Auslieferungszustand zurücksetzen und ihn somit wieder voll einsatzfähig machen.

Daneben kommt es beim Kauf eines Ladegeräts darauf an, möglichst keine Produkte von unbekannten Herstellern oder solchen mit einem zweifelhaften Ruf zu erwerben. Das liegt nicht unbedingt daran, dass diese Geräte schneller kaputtgehen, sondern eher an der Art und Weise, wie diese mit Akkus umgehen. Ein schlechtes Batterieladegerät verfügt nicht über die angesprochenen Funktionen und lädt Akkubatterien nicht zuverlässig wieder auf – was auf Dauer sehr teuer werden kann, denn diese Batterien gibt es schließlich nicht umsonst. "Gute" Hersteller – was nicht heißen soll, das diese Unternehmen nicht auch schlechte Modelle auf den Markt bringen können – werden Ihnen exemplarisch im Batterieladegerät Test vorgestellt.

Batterieladegeräte für Auto und Zweirad

Abseits von Ladegeräten für den Haushalt gibt es natürlich noch zahlreiche andere Anwendungsbereiche für ein Batterieladegerät. Auch Fahrzeuge etwa lassen sich ohne Batterie nicht zur Mitarbeit überreden. Falls diese leer sein sollte – was selten passiert, aber es kann durchaus vorkommen – hilft auch hier ein geeignetes Batterieladegerät.

Wichtig für den Verbraucher ist dabei unter anderem, dass das Gerät für zwölf Volt zulässig ist und eine ausreichend hohe Ampere-Stunden-Zahl mitbringt. Diese wird im Fachjargon mit Ah abgekürzt und gibt an, wie viel Strom das Gerät in einer Stunde abgeben kann. Je höher dieser Wert ausfällt, desto schneller ist eine Autobatterie also wieder geladen.
Auf Kompatibilität muss hierbei nicht geachtet werden, die Zahl auf der Batterie muss also nicht mit derjenigen auf dem Batterieladegerät übereinstimmen. Mit guten Geräten von bekannten Herstellern wie etwa Bosch oder CTEK können übrigens natürlich nicht nur Autos, sondern auch Motorräder oder andere Zweiräder aufgeladen werden, welche über eine Batterie verfügen. Die Kosten belaufen sich dabei auf maximal 100 Euro. Mehr muss nicht ausgegeben werden um ein langlebiges und batteriefreundliches Modell erwerben zu können.